Heute für morgen.

24.06.10

Volles Haus im Stadtmuseum

buero@buergerstiftung-muenchen.de

Jubiläumsfeier bringt 7.000 EUR für die Stiftung und jede Menge Spaß für die Gäste.

So charmant und geschickt wurde wohl selten Fundraising betrieben. Sepp Mittermeier, einst Bayerns erfolgreichster Viehauktionator, versteigerte für uns fast 30 Objekte vom Kunstwerk über Eintrittskarten bis zum Kammermusik-Trio für einen Abend. Und je höher die Preise stiegen desto fröhlicher wurde die Stimmung im Publikum.

"Freiwilligen Arbeit und bürgerschaftliches Engagement hat in dieser Stadt große Tradition und wir sind stolz darauf, dass wir diese Arbeit fördern und insbesondere bürgerschaftliches Engagement, dass nicht in das traditionelle Bild passt." Mit diesen Worten bedankte sich Brigitte Meier, die zukünftige Leiterin des Sozialreferates, für die Stadt München für zehn Jahre Arbeit der Stiftung.

Norbert Garbers, aktueller Vorsitzender des Stiftungsrates, und sein Vorgänger Klaus Kreuzer blickten zurück auf zehn Jahre Engagement und entwickelten Visionen für die zukünftigen Tätigkeitsfelder der Stiftungsarbeit gegen Vereinsamung in der Gesellschaft und für einen nachhaltigen Lebensstil. "Die Bürgerstiftung hat in meinen Augen eine Offenheit, die Sie sonst in Vereinen und Interessens gruppen nicht haben", so Garbers. Und weiter: "Sie können sich hier engagieren, ohne sich zu fest binden zu müssen."

Ille Schalk (Job-Mentorin) und Sabina Hasani (inzwischen Auszubildende) berichteten mitten aus dem Projektleben. Das Interview mit Cathrin Kahlweit von der Süddeutschen Zeitung zeigte deutlich welches Potential in den Schülern und Schülerinnen der Hauptschulen schlummern und wie sinnvoll es sein kann, mit einem Mentoren gemeinsam eine Jobperspektive zu erarbeiten.

Besonders eindrucksvoll war die Aufführung von fünf Body-Percussionisten im Alter von sieben und acht Jahren unter Leitung von Gilson de Assis. Brust, Bein, Arm, Kopf: Anscheinend kann der ganze Körper als Musikinstrument eingesetzt werden. Die Kinder wurden im Rahmen des MUSE-Projektes künstlerisch gefördert.

Josef Brustmann bildete mit seinem Kabarettprogramm den Abschluss der Feier zum 10jährigen Geburtstag der BÜRGERSTIFTUNG MÜNCHEN. Mit Ironie und Witz machte er sich über die bayerische Politikszene und das Leben an sich lustig.

Einen ganz herzlichen Dank an die vielen Helfer und Unterstützer! Oder wie es der Kabarettist Josef Brustmann in einem Gstanzl besang:

Aber’s Geld alloa ko a net ois do
Drum jetzt am Ende
Ein Applaus
Für alle Helferhände."

 

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